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KRICHELDORF


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Auction 49: Auction catalogue

Saalauktion vom 20. und 21. Feburar 2017 in Freiburg










Showing 61-90 of 2026 found lots 123456 >>>>    
ANTIKE GRIECHEN61 - Auktion 49

MAKEDONIA. Stammesprägungen. Satrai (Vormals unter Lete bzw. Siris geführt). Stater Ende 6.Jh.v. Chr., Berge (Region Serres).

MAKEDONIA. Stammesprägungen.
Satrai (Vormals unter Lete bzw. Siris geführt).
Stater Ende 6.Jh.v. Chr., Berge (Region Serres).
Nackter ityphallischer Satyr mit langen geflochtenen Haaren, Spitzbart, Pferdeohren und Pferdebeinen n.r., greift mit der Rechten eine sich wegdrehende bekleidete Klodone (Nymphe), ebenfalls mit Ohrring und ebenfalls langen geflochtenen Haaren. Beide halten die Linke erhoben, die Köpfe einander zugewandt. In den Feldern drei Globuli.
Rv.: Quadratum Incusum, diagonal durch Doppellinie in vier Segmente geteilt.
Svor. (HPM) Tf. VIII,1-7 ; SNG Lockett 1325 (dieses Exemplar); Psoma Type 21; Dressel und Regling 33 ff.
AR; 9,73 g.
Erworben bei Kricheldorf 1972.

Bedeutende Provenienz  Seltene Rückseitenvariante  Sehr schön

Hier im Gegensatz zu dem sehr seltenen vorigen Stück, die üblicherweise vorkommende als „fliehende Nymphe“ interpretierte Szene, neuerdings vorsichtig auch bei Psoma als „dancing maenad and satyr scene“ bezeichnet.
ANTIKE GRIECHEN62 - Auktion 49

MAKEDONIA. Stammesprägungen der Mygdones oder Krestones (Vormals unter Aigai). Diobol 510 / 470 v. Chr.

MAKEDONIA.
Stammesprägungen der Mygdones oder Krestones (Vormals unter Aigai).
Diobol 510 / 470 v. Chr.
Sich rückwendender Ibex (Ziegenbock) n.r., Bodenlinie, i.F. zwei Globuli (Wertzeichen?).
Rv.: Quadratum Incusum.
Lorber (Goats) S.116, 15; SNG ANS 59/64 (Trihemiobol, Aigai); SNG Cop. 30-31 (Aigai); Tsintsifos (Pieres, Trihemiobol, Sermyle) 47.
AR; 0,90 g.
Expl. Nomos AG Liste 4 (1974) Nr. 19. 650,- CHF.

Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN63 - Auktion 49

MAKEDONIA. Akanthos. Tetradrachmon um 500 v. Chr.

MAKEDONIA. Akanthos.
Tetradrachmon um 500 v. Chr.
Ein gewaltiger Löwe n.l. einen Stier anfallend. Der Kopf des einknickenden Stieres n.r. gerichtet. Unter der dreifachen Bodenlinie florale Verzierung (Akanthosblüte?). Pkr.
Rv.: Linksläufiges windmühlenförmiges Quadratum Incusum (Swastikapattern).
Desneux 6, pl.XXII,D5; SNG ANS 2; Hirmer 398; Tsintsifos (Akanthioi in Derronike) 3.
AR; 16,75 g.
Erworben am 07.05.1982 bei Gitbud in München für 10.000,- DM

Vorzüglich

Der Münztyp kommt üblicherweise mit dem Löwen n.r. vor, die hier angebebotene frühe Ausführung mit dem Löwen n.l. ist selten. Der überdimensionierte Löwe ist weit entfernt von einer realistischen Darstellung. Die eher syymbolische Szene (nach Hartner, 1995, zurückreichend in das 4. Jahrtausend v. Chr. und bezogen auf astrologische Konstellationen des Tierkreiszeichens) steht möglicherweise im Zusammenhang mit einer Herrschersymbolik aus den politischen Gegebenheiten in der Region Makedonien zur Zeit Amyntas I. Für weitere Anmerkungen und ein vergleichbares Stück siehe Auktion NAC 79 (2014) Nr. 6 (dort Zuschlag 24.000,- CHF)
ANTIKE GRIECHEN64 - Auktion 49

MAKEDONIA. Mende. Tetradrachmon um 500 v. Chr.

MAKEDONIA. Mende.
Tetradrachmon um 500 v. Chr.
ΜΙΝΔ - (ΑΙΟΝ)  retrograd rechts aufsteigend. Ithyphallischer Esel n.r. auf einer Bodenlinie, aus der eine Blume wächst. Auf dem Rücken des Esels ein am Anus pickender Kissan (Eichelhäher). Pkr.
Rv.: Linksläufiges windmühlenförmiges Quadratum Incusum.
Noe (Mende) 8; SNG ANS 294 (=Av.); SNG Lockett 1337; Kagan pl.5,32 (=Av.). Zur Vogeldarstellung: J. Kagan, Notes on the coinage of Mende. In: AJoN 26. New York 2014.
AR; 17,03 g.
Expl. Münzen und Medaillen AG Basel Liste 405 (1978) Nr. 9, dort 3.600,- CHF.

Sehr selten  Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN65 - Auktion 49

MAKEDONIA. Mende. Tetradrachmon 440 / 423 v. Chr., Mende.

MAKEDONIA. Mende.
Tetradrachmon 440 / 423 v. Chr., Mende.
In einem Perlkreis auf einer Bodenlinie mit Efeuzweig ein stehender Esel n.r. Auf dem Rücken des Tieres ein n.r. lagernder Efeubekränzter Dionysos. Den Kopf en face ist er dem Betrachter zugewandt, den herabgeglittenen Himation um die Hüften, in der Rechten ein Kantharos, in der Linken ein Thyrsos.
Rv.: ΜΕΝΔΑΙΟΝ  in Quadratum Incusum um ein erhabenes Quadrat (Tempel?) mit der Darstellung eines alten Weinstockes (der Ur-Weinstock Mendes?) mit vier Ästen und vier Trauben.
Noe (Mende) 61; SNG Lockett 1347; Baumann 111; Franke-Hirmer 403 (das weniger schöne Expl. Hirmer wurde 2013 für 40.000 CHF zugeschlagen).
AR; 17,02 g; St.7.
Expl. Auktion Lanz 72 (1995) Nr. 170.

Vorzüglich

Mit dem Gestus des Zutrinkens eine Meisterarbeit und eine der schönsten Münzen der Griechischen Antike in prachtvoller Erhaltung. Der Stadt Mende ist damit ein großer Wurf gelungen, ihren wesentlichen Exportartikel Wein auf das Ansprechendste zu bewerben. Was kann einen Wein besser charakterisieren, kraftvoll in fortgeschrittenem Alter, als diese Darstellung. In neuerer Zeit hat die Figur des sich zurücklehnenden Weingottes mit starkem Bart auch eine wenig wahrscheinliche Interpretation als trunkener Hephaistos erfahren. Unter den Göttern war es nur Dionysos gelungen (für diese Interpretation hier in Gestalt des Esels) den Verfemten zurück in den Olymp zu bringen indem er ihn mit Wein berauschte. Dort sollte der Gott der Schmiede seine Göttermutter Hera, die ihn einst aus dem Olymp herabgestossen hatte aus misslicher Lage befreien. Der listige Metallbauer hatte ihr nämlich als Vergeltung einen goldenen Thron geschenkt, der jedoch mit einer verborgenen diabolischen Automatik versehen war. Eine unüberwindbare Fesselung hielt nun Hera, nachdem sie Platz genommen hatte, fest und nur Hephaistos wußte um die Lösung.
ANTIKE GRIECHEN66 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Argeaden. Philipp II., 359 - 336 v. Chr. Tetradrachmon 342 / 337 v. Chr., Pella.

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Argeaden.
Philipp II., 359 - 336 v. Chr.
Tetradrachmon 342 / 337 v. Chr., Pella.
Belorb. Haupt des Zeus (Stammvater der Makedonen) n.r., Pkr.
Rv.: ΦΙΛΙΠ - ΠΟΥ  Ephebe mit Petasos  mit Siegeszweig zu Pferd n.r. trabend, in Anspielung auf Philipps Reitersieg bei den Olympischen Spielen von 356. Unter dem Pferd als Bz. ein waagrechter Blitz, unter der Bodenleiste Buchstabe Ν , Strichkreis.
Le Rider zu Rv. 217.
AR; 14,47 g; St.0.
Erworben bei Wey Numismatik Luzern am 22.09.1971 für 1.550,- CHF.

Mit ungeschorenem Bart selten  Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN67 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Argeaden. Philipp II., 359 - 336 v. Chr. Posthume Prägung unter Alexander IV. Aigos und später. Tetradrachmon 316 / 290 v. Chr., Amphipolis.

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Argeaden.
Philipp II., 359 - 336 v. Chr.
Posthume Prägung unter  Alexander IV. Aigos und später.

Tetradrachmon  316 / 290 v. Chr., Amphipolis.
Belorb. Haupt des Zeus (Stammvater der Makedonen) n.r., Pkr.
Rv.: ΦΙΛΙΠ - ΠΟΥ   Ephebe (der typischen Petasos hier besonders deutlich), mit Siegeszweig zu Pferd n.r. trabend, in Anspielung auf Philipps Reitersieg bei den Olympischen Spielen von 356. Unter dem Pferd als Bz. ein Lorbeerzweig, Bodenleiste, Monogr. Π°, Pkr.
Troxell (NS 21) pl.14, 322; Le Rider Tf.46,11.
AR; 14,48 g; St.0.
Erworben bei Kricheldorf 1986.

Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN68 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Argeaden. Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr. Tetradrachmon 330 / 320 v. Chr. unter Hyparchos (Finanzverwalter) Menes, Damaskus (Coele-Syria).

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Argeaden.
Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr.
Tetradrachmon 330 / 320 v. Chr. unter Hyparchos (Finanzverwalter) Menes, Damaskus (Coele-Syria).
Geprägt evtl. posthum.
Büste des Herakles (Stammvater der Königsfamilie) n.r., drapiert mit dem unzerstörbaren Fell des nemeischen Löwen, die Pranken vor der Brust verknotet, Pkr.
Rv.: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ  Der thronende Zeus mit Zepter, Adler haltend (Aetophoros) n.l., unter dem Diphros (Thron ohne Rückenlehne) zwischen den Streben ein Kügelchen, unter den Streben ΛΑ (wohl ΔΑ ? für Damaskus). Im Feld l. unter dem Adler eine Widderprotome.
PriceTyp 3202 ff.; Angeblich aus Demanhur 1905 (IGCH 1664).
AR; 17,22 g; St.11.

Sehr schön bis Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN69 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr. Posthume Prägung unter Seleukos I. Nikator. Tetradrachmon nach 311 / 306 v. Chr., Babylon.

MAKEDONIA. Königreich.
Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr.
Posthume Prägung unter Seleukos I. Nikator.
Tetradrachmon nach 311 / 306 v. Chr., Babylon.
Büste des Herakles n.r., drapiert mit dem unzerstörbaren Fell des nemeischen Löwen, die Pranken vor der Brust verknotet, Pkr.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ - ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ  Der thronende Zeus mit Zepter, Adler haltend (Aetophoros) n.l., unter dem Thron Monogramm. Im Feld l. unter dem Adler ΜΙ  und Ruder. Pkr.
Price 3761a.
AR; 17,10 g; St.8.
Expl. Hirsch Auktion 155 (1987) Nr. 67.

Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN70 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr. Posthume Prägung zur Zeit Philipp V. Tetradrachmon 188 / 170 v. Chr., Mytilene (Lesbos).

MAKEDONIA. Königreich.
Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr.
Posthume Prägung zur Zeit Philipp V.
Tetradrachmon 188 / 170 v. Chr., Mytilene (Lesbos).
Büste des Herakles n.r., drapiert mit dem unzerstörbaren Fell des nemeischen Löwen, die Pranken vor der Brust verknotet.
Rv.: ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ  Der thronende Zeus mit Zepter, Adler haltend (Aetophoros) n.l., unter dem Diphros (Thron ohne Rückenlehne) Δ. Im Feld l. unter dem Adler Stadtmonogr. und Chelis (Lyra).
Price vgl. 1708.
AR; 16,62 g; St.0.
Expl. Kricheldorf Auktion 47 (2002) Nr. 57.

Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN71 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr. Posthume autonome Stadtprägung. Tetradrachmon nach 165 v. Chr., Odessos.

MAKEDONIA. Königreich.
Alexander III., Megas (der Große), 336 - 323 v. Chr.
Posthume autonome Stadtprägung.
Tetradrachmon nach 165 v. Chr., Odessos.
Büste des Herakles n.r., drapiert mit dem unzerstörbaren Fell des nemeischen Löwen, die Pranken vor der Brust verknotet.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ  Der thronende Zeus mit Zepter, Adler haltend (Aetophoros) n.l., unter dem Diphros (Thron ohne Rückenlehne) Odessos-Monogr., i. F. l. unter dem Adler Ligatur ΑΡ .
Price 1177; Callatay (Deniers) D4-R2 (für die Datierung 120-95 v. Chr.); Dorcey 31-36 (ab 125 v.  Chr.).
AR; 16,54 g; St.0.
Erworben von K. Hummel 1983.

Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN72 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Antigoniden. Demetrios Poliorketes, 306 (ab 294 allein) - 283 v. Chr. Tetradrachmon 294 / 293 v. Chr., Pella. Auf die Schlacht bei Salamis, ...

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Antigoniden.
Demetrios Poliorketes, 306 (ab 294 allein) - 283 v. Chr.
Tetradrachmon 294 / 293 v. Chr., Pella.
Auf die Schlacht bei Salamis, den Seesieg über die Flotte des Ptolemaios und die Eroberung von Zypern.
Nike mit Salpinx (Trompete als Signal- nicht als Musikinstrument gebraucht) und Stylis auf einer eroberten Prora n.l., deren Bug beschädigt ist (evtl. Hieroglyphe?), Pkr.
Rv.: ΒΑ - ΣΙΛΕΩ - Σ / ΔΗΜΗΤΡΙΟΥ  Der unbekleidete, nur mit Seegras bekränzte Poseidon n.l., zum Stoß mit dem Trident ausholend, in der vorgestreckten Linken Chlamys. I.F.l. Monogr., i.F.r. Delphin und 8-strahliger Stern, Pkr.
SNG Cop. 1042; Dewing 1196; Newell (DP) 68.
AR; 16,91 g; St.9.
Expl. Hirsch Auktion 195 (1997) Nr. 150.

Nahezu Prägefrisch

Die Darstellung ist nicht nur sehr detailreich, sondern auch von beachtlicher Qualität. Die dem Betrachter zugewandte Fußsohle verleiht dem Moment des Zustoßens Dynamik. Die Nike der Vorderseite, gerne in den Zusammenhang mit der Nike von Samothrake (im Louvre, Paris) gebracht, hat mit dieser nur eingeschränkt Gemeinsamkeiten. Ähnlich wie von Letzterer beeinflußte Kopien des Historismus, eine davon dem Berliner als „Goldelse“ geläufig.
ANTIKE GRIECHEN73 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Antigoniden. Demetrios Poliorketes, 306 (ab 294 allein) - 283 v. Chr. Tetradrachmon 291 / 290 v. Chr., Chalkis (Euboia).

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Antigoniden.
Demetrios Poliorketes, 306 (ab 294 allein) - 283 v. Chr.
Tetradrachmon 291 / 290 v. Chr., Chalkis (Euboia).
Diadem. Haupt des Herrschers mit Stierhorn n.r., Pkr.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΔΗΜΗΤΡΙΟΥ  Der unbekleidete, nur mit Seegras bekränzte Poseidon n.l., den rechten Fuß auf Felsen gesetzt, mit der Linken Trident haltend. Links Monogr. über Keule. Nach einer dem Lysippos zugeschriebenen Statue (Nach Pausanias VII.21,7 in Patrai, Achaia), Kopien u.a. in den Vatikan. Museen.
Newell (DP) 147.
AR; 16,97 g; St.0.
Erworben bei Wey Numismatik, Luzern 20.02.1971 für 2.750,- CHF.

Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN74 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Antigoniden. Antigonos II. Gonatas, 271 - 239, oder später. Tetradrachmon ab 245 v. Chr., Amphipolis? Auf den Seesieg über die Flotte Ptolemaios III.

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Antigoniden.
Antigonos II. Gonatas, 271 - 239, oder später (bisher unter Antigonos III. Doson, 229 - 221 v. Chr. gelegt).
Tetradrachmon ab 245 v. Chr., Amphipolis?
Auf den Seesieg (Schlacht von Andros/Keos-Kos, 246 v. Chr.) über die Flotte Ptolemaios III. und die Befreiung der Ägäis von ägyptischem Einfluß.
Av.: Kopf des Poseidon mit Kranz aus Seegras n.r.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΑΝΤΙΓΟΝΟΥ  Der unbekleidete Apollo einen Bogen prüfend n.l., sitzt auf Prora der geheiligten Galeere, der Embolon (Rammsporn) in Form eines Trident, im Abschnitt ein Monogramm.
SNG Cop. 1204; Mathisen (für Gonatas und 250 v. Chr.); Merker S. 49 ff. (für 227 v. Chr. und Antigonos III. Doson, sowie die Rückeroberung Kariens); Panagopoulou 126 (Diskussion führt zu Gonatas).
AR; 17,04 g; St.0.
Erworben bei Kricheldorf 29.03.1993.

Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN75 - Auktion 49

MAKEDONIA. Königreich. Dynastie der Antigoniden. Perseus, 178 - 168 v. Chr. Tetradrachmon (Stephanephor) 173 / 171 v. Chr., Pella?

MAKEDONIA. Königreich.
Dynastie der Antigoniden.
Perseus, 178 - 168 v. Chr.
Tetradrachmon (Stephanephor) 173 / 171 v. Chr., Pella?
Diadem. Haupt des Herrschers n.r.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΠΕΡ - ΣΕΟΣ  Im Eichenkranz ein Adler mit gespreizten Schwingen auf Blitzbündel, Monogramme in den Feldern, im Abschnitt ein Pflug.
Mamroth 25; Franke 23.
AR; 15,52 g; St.0.
Erworben bei Blaser-Frey September 1968.

Vorzüglich

Um einen Diobol reduzierte Kriegsausgabe, zur Finanzierung des Krieges gegen Rom. Die Reduzierung ist ein beredtes Zeichen für den großen Geiz des Herrschers. Dieser Geiz führte schließlich mit dazu, u.a. wegen unterlassener Zahlungen an wichtige Hilfstruppen benachbarter keltischer Stämme, dass der Krieg gegen Rom verloren ging. Dies läutete das Ende der Großmacht Makedonien ein und bereitete Rom den Weg, welches zudem als Kriegsbeute in den Genuß einer gut gefüllten Staatskasse kam.
ANTIKE GRIECHEN76 - Auktion 49

MAKEDONIA. Unter Römischer Verwaltung. Quaestor Aesillas. Tetradrachmon nach 90 v. Chr., Thessaloniki. Für die Zahlungen an die Thrakischen Stämme.

MAKEDONIA. Unter Römischer Verwaltung.
Quaestor Aesillas.
Tetradrachmon nach 90 v. Chr., Thessaloniki.
Für die Zahlungen an die Thrakischen Stämme, u.a. an Cotys, zur Sicherung der Nordgrenzen.
ΜΑΚΕΔΟΝΩΝ  Kopf Alexander des Großen mit wehenden Haaren und Horn des Zeus Ammon n.r., am Nacken Münzstättenzeichen ʘ .
Rv.: ΑΕSΙLLΑS - Q  Fiscus (Geldkorb), Herakleskeule und Sella (Quaestorensitz). Das Ganze im Lorbeerkranz, in der oberen Schleife ein Monogramm ΤΑ .
Bauslaugh Group II, 7-26 (dieses Vorkommen nicht verzeichnet).
AR; 16,55 g; St.0.
Expl. Kress Auktion 132 (1965) Nr. 105.

Rückseite leicht bearbeitet  Vorzüglich

Zahlungen von der zentralen (römischen) Geldverwaltung nach Griechenland, und Verhinderung der Zuströme barbarischer Horden sind wie hier offensichtlich zu erkennen keine Erfindung der Neuzeit.
ANTIKE GRIECHEN77 - Auktion 49

PAIONIA. Königreich. Dynastie der Dyestai. Patraos, 340 - 315 v. Chr. Reduziertes Tetradrachmon im Damastinischen Münfuß vor 335 v. Chr., Damastion (Kale - Krsevica?).

PAIONIA. Königreich.
Dynastie der Dyestai.
Patraos, 340 - 315 v. Chr.
Reduziertes Tetradrachmon im Damastinischen Münfuß vor 335 v. Chr., Damastion (Kale - Krsevica?).
Belorb. Kopf des Apollon Paieon n.r., das Auge in archaischer Darstellung.
Rv.: [ΠΑΤ] - ΡΑΟΥ  Leichter Kavallerist mit griechischem Helm n.r., speert gefallenen Infantristen, der sich mit Rundschild makedonischer Art schützt. Der Schild mit Stern/Kreuzverzierung. Im Feld l. Monogramm [Ε]Μ .
Paeonian Hoard zu Nr. 418.
AR; 12,90 g; St.0.
Erworben September 1969 aus dem Fund IGCH 410 (Paeonian Hoard).

Vorzüglich

Gaebler (auch für die Zuweisung nach Damastion in: Münzkunde IX) und neuerdings auch Walker weisen zu Recht auf einzelne Exemplare mit deutlich sichtbarer persischer Tracht des Unterlegenen hin. So führt Gaebler an, in dem Reiter den Paionier Ariston vermuten zu können, der als Verbündeter der Makedonen 331 v. Chr. im Vorfeld der Schlacht bei Gaugamela den persischen Reiterpräfekten Satropates vom Pferd gestoßen haben soll. Eine Ausmünzung  wäre damit nach 331 v.Chr. anzusetzen. Offensichtlich zeigt die Darstellung jedoch in der Mehrzahl der Fälle, und nicht aus Nachlässigkeit, einen gefallenen makedonischen Hypaspisten. Die Kämpfer dieser von Philipp II. ausgehobenen Eliteeinheit erhielten ihren Namen Hypaspisten von Ihrer Kampftaktik, des sich mit einem Schild Bedeckens (Hypaspistes = Schildgeschützte). Zusätzlich zum makedonischen Rundschild mit der sternförmigen Schildverzierung, diese oft als Symbol der Argeadendynastie angesprochen, eine eponyme Darstellung. Um dieser Art Infantristen begegnen zu können, wurden die Pferde darauf trainiert vorne aufzusteigen, wie man das hier schön sehen kann. Der Zügel wird stark zurückgenommen, die Hand ist nicht an der Axt, auch ist meist gut zu erkennen, dass der Reiter gepanzert ist und kein Schild mit sich führt. Im Umkehrschluß ist der am Boden Liegende also kaum als vom Pferd gestoßener Reiterpräfekt anzusehen. Vor dem Balkanfeldzug Alexander III., hatten die Paionier dessen Vater Philipp II. mehrfach erfolgreich zurückgeschlagen. Mittlerweile verbündet, war ein solches Münzbild und seine Beibehaltung nicht mehr tragbar, selbst wenn man von einem teilautonomen Status ausgeht, die Paionien als Pufferstaat genossen haben mag. Eine Entstehung der Münzen müßte also vor 335 v.Chr. liegen. Ein weiteres Argument mag der eigenständige Münzfuß sein, dessen Beibehaltung kaum in die Bestrebungen Alexanders nach einer einheitlichen Währung gepaßt haben dürfte. Nachdem Alexander III. die angrenzenden Nordstämme unter Kuratel hatte und die Paionische Reiterei seiner Streitmacht angegliedert hatte, bestand keine Veranlassung, eine Ausprägung eines nun Abhängigen, noch dazu in eigenem Namen und mit eigenem Münzfuß, überhaupt zuzulassen.
ANTIKE GRIECHEN78 - Auktion 49

THRAKIA. Königreich. Lysimachos, 323 - 281 v. Chr. Tetradrachmon vor 270 v. Chr., Macedon?

THRAKIA. Königreich.
Lysimachos, 323 - 281 v. Chr.
Tetradrachmon vor 270 v. Chr., Macedon?
Diadem. Kopf des vergöttlichten Alexander III. mit Ammonshorn, ohne die übliche Stirnlocke, n.r. Pkr.
Rv.: ΒΑΣΙΛΕΩΣ / ΛΥΣΙΜΑΧΟΥ  Auf proraförmigem mit Löwenfüßen verziertem Thron n.l. sitzende Athene Nikephoros mit Helm, Lanze und mit einem mit Löwenkopf (üblicherweise mit Gorgoneion) verzierten Schild auf Bodenleiste n.l., i.A. Ligatur ΜΕ . Links im Feld Monogramm ΜΚ .
Thompson -; Müller -; Nur bei Armenak 950.
AR; 17,17 g; St.9.
Expl. Münz Zentrum Köln Auktion 78 (1994) Nr. 33.

Selten  Sehr schön bis Vorzüglich

Zur Fragestellung des Löwenkopfes anstelle des Hauptes der Medusa siehe Tf. 92 in: Festschrift für Dieter Salzmann, Bd.2, Marsberg 2016 (ad multos annos!). Diese Ausgabe hebt sich tatsächlich bezüglich ihrer Porträtgestaltung deutlich ab (vgl. Cahn, Zum Alexanderbildnis der Lysimachos-Prägungen in: Festschrift Alföldi, Frankfurt 1991). Auffallend für die Prägungen dieser noch zuzuordnenden Münzstätte (Macedon?) ist das Fehlen der üblichen Stirnlocke, wie sie auf der überwiegenden Mehrzahl der Münzen mit dem Bildnis Alexander des Großen vorkommt.
ANTIKE GRIECHEN79 - Auktion 49

THRAKIA. Ainos. Diobol 423 / 420 v. Chr., Ainos.

THRAKIA. Ainos.
Diobol 423 / 420 v. Chr., Ainos.
Hermeskopf mit Petasos mit Perlbordüre n.r.
Rv.: AINI  Ein Ziegenbock steht gerade n.r., den Kopf hinuntergebeugt, an einem Weinstock knabbernd.
May (Ainos) 211.
AR; 1,29 g; St.0.
Expl. Laugwitz Liste 31 (1978) Nr. 43 dort: 800,- DM.

Sehr seltene Variante  Dezentriert sonst  Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN80 - Auktion 49

THRAKIA. Abdera. Tetradrachmon 322 v. Chr., Abdera.

THRAKIA. Abdera.
Tetradrachmon 322 v. Chr., Abdera.
ΑΒΔΗΡ / ΙΤΕΩΝ  Greif n.l. auf Bodenlinie.
Rv.: Magistratsname ΕΠΙ ΕΥΡΗ  ΣΙΠΠΟΥ  Belorb. Kopf des Apollo n.r.
Chryssanthaki-Nagle, Appendice p. 401 zu 111 (nicht diese Stempel); May 541 (365 / 345 v. Chr.).
AR; 9,79 g; St.10.
Erworben am 07.10.1977 von Nomos AG für 2.700,- DM.

Selten  Alte Prüfspur am Rand  Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN81 - Auktion 49

THRAKIA. Chersonessos. Kardia. Viertel-Stater (Halbsiglos) 386 / 338 v. Chr., Kardia.

THRAKIA. Chersonessos.
Kardia.
Viertel-Stater (Halbsiglos) 386 / 338 v. Chr., Kardia.
Löwenprotome n.r. mit rückgewandtem Kopf.
Rv.:  In geschachtem Feld die Ligatur AΓ mit kleiner Kugel, gegenüberliegend ein Widderkopf.
Coll. McClean zu 4084.
AR; 2,40 g; St.0.
Expl. Kricheldorf Liste 100 (1975) Nr. 13.

Häufiger Münztyp aber mit diesem Beizeichen selten  Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN82 - Auktion 49

THRAKIA. INSELN. Thasos. Stater um 500 v. Chr., Thasos.

THRAKIA. INSELN.
Thasos.
Stater um 500 v. Chr., Thasos.
Nackter ityphallischer Satyr läuft n.r. und trägt eine leicht bekleidete gestikulierende Nymphe.
Rv.: Windmühlenflügelförmiges Quadratum Incusum.
Le Rider (Thasiennes) 2; SNG Cop.1009.
AR; 8,85 g.
Erworben bei Wey Numismatik am  22.09.1971 für 3.000,- CHF.

Voll zentriert und leichte Korossion Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN83 - Auktion 49

THRAKIA. INSELN. Thasos. Diobol um 404 v. Chr., Thasos.

THRAKIA. INSELN. Thasos.
Diobol um 404 v. Chr., Thasos.
Janusförmiger Doppelkopf eines alten bärtigen Silen mit Tierohren.
Rv.: ʘ - A - Σ - I um zwei gegenständige Volutenkratere, alles in einem Incusum.
Le Rider (Thasiennes) 25; Coll. Dewing 1328; BMC S.221,52; SNG Cop. zu 1027.
AR; 1,53 g; St.0.
Erworben bei Nomos AG 1973.

Selten  Druckstellen sonst fast Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN84 - Auktion 49

THRAKIA. INSELN. Thasos. Tetradrachmon um 150 v. Chr., Thasos. Nicht barbarisierte Ausgabe.

THRAKIA. INSELN. Thasos.
Tetradrachmon um 150 v. Chr., Thasos.
Nicht barbarisierte Ausgabe.
Kopf des jugendlichen Dionysos mit Efeukranz n.r..
Rv.: HPAKLEOYΣ / ΣΩTHPOΣ - ʘAΣIΩN Nackter Herakles m. Keule u. Löwenfell v.v., blickt n.l., Monogr. ΔI i.F.
Lukanc 1 (Rv. stgl.); Prokopov (Silberprägung) II, 21; SNG ANS 521 (stgl.).
AR; 16,75 g; St.0.
Erworben 1985.

Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN85 - Auktion 49

MOESIA INFERIOR. Istros. Drachme um 350 v. Chr., Istros.

MOESIA INFERIOR. Istros.
Drachme um 350 v. Chr., Istros.
Aeginetischer Münzfuß.
Zwei gegenständige Köpfe, der Linke aufrecht.
Rv.: IΣTPIH  Adler steht auf Delfin, beide n.l., dazwischen Δ, im Abschnitt H .
SNG BM - ; AMNG -.
AR; 5,71 g; St.3/9.
Expl. Kricheldorf Auktion 15 (1965) Nr. 1942.

Sehr schön bis Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN86 - Auktion 49

THESSALIA. Larissa. Drachme 460 / 450 v. Chr., Larisa.

THESSALIA. Larissa.
Drachme 460 / 450 v. Chr., Larisa.
Unbekleideter Thessalos (Stammvater der Thessaler) mit Chlamys, den Petasos in den Nacken geschoben, einen Stier (Peneios?) bändigend, auf Bodenlinie n.r. Pkr.
Rv.: Λ - A - Я - Ι  Ein aufgezäumtes Pferd n.r. laufend, Zügel frei herabhängend. Geperlte Bodenlinie, das Ganze in vertieftem Rechteck mit Innenlinien rechts und unten.
Herrmann Tf. I, 18; Lorber (Thes. Hoards) pl.41, 7; SNG Lockett 1556 (dieses Exemplar).
AR; 5,87 g; St.4.

Hohes Relief  Sehr schön bis Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN87 - Auktion 49

THESSALIA. Larissa. Drachme 365 / 342 v. Chr., Larisa.

THESSALIA. Larissa.
Drachme 365 / 342 v. Chr., Larisa.
Kopf der Nymphe Larissa en face, leicht n.l.gewandt, mit Ohrring und einfacher Halskette. Das fliegende Haar durch Ampyx (metallener Haarreif) gebändigt.
Rev.: ΛAΡIΣ / AIΩN  Ein Pferd auf Bodenlinie n.r., im Begriff sich zu legen, ein Vorderbein angewinkelt.
Slg. BCD (Thes. I) 1155.
AR; 5,85 g; St.11.
Erworben von Nomos AG August 1978 für 1.800,- CHF.

Meisterstück der gesamten Serie  Von feinstem Stil  Korrosion  Vorzüglich
ANTIKE GRIECHEN88 - Auktion 49

ILLYRIA. Damastion. Tetradrachmon 365 / 345 v. Chr., Damastion.

ILLYRIA. Damastion.
Tetradrachmon 365 / 345 v. Chr., Damastion.
Belorb. Kopf des Apollon n.r. Pkr.
Rv.: ΚΗΦΙ / ΙΝΩ[Ν]  Tripod (Opferschale) mit Löwenfüßen auf Podest, auf dem ΔΑΜΑΣ[Τ] .
May 57b.
AR; 13,53 g; St.2.
Erworben bei Nomos AG am 01.06.1975 für 4.500,- CHF.

Hohes Relief  Unzirkuliert
ANTIKE GRIECHEN89 - Auktion 49

EPEIROS. Königreich. Dynastie der Aiakiden. Alexander I. der Molosser, 342 - 330. Stater im korkyrischen Fuß 333 v. Chr., Tarent. Zur Zahlung seiner in Lukanien und Kalabrien operierenden Truppen.

EPEIROS. Königreich.
Dynastie der Aiakiden.
Alexander I. der Molosser, 342 - 330.
Stater im korkyrischen Fuß 333 v. Chr., Tarent nach Vorbild aus Epiros.
Zur Zahlung seiner in Lukanien und Kalabrien operierenden Truppen.
Eichenlaubbekränzter Kopf des Zeus von Dodona n.r.
Rv.: ΑΛΕΞΑΝΔ / ΤΟΥ ΝΕΟΠΤΟ  Blitz, Beizeichen Delphin.
Slg.Vlasto 1867 (dieses Exemplar); Vlasto (Alexander) 5 (dieses Expl.) und S.185.
AR; 10,49 g; St.7.

Unikum  Platiert  Sehr schön
ANTIKE GRIECHEN90 - Auktion 49

BOIOTIA. Thebai. Stater 425 / 395 v. Chr., Theben.

BOIOTIA. Thebai.
Stater 425 / 395 v. Chr., Theben.
Boiotischer Schild aus Bullenhaut (Bous = Rind, eponym für die Landschaft).
Rv.: ʘ - Ε  Büste des bärtigen Dionysos mit Efeukranz n.r.
SNG Lockett 1743; SNG Cop. 284; Head (Boeotia) pl.III,5; Slg. BCD (Boiotia) 442ff.
AR; 11,76 g; St.0.
Expl. Blaser-Frey Auktion 19 (1968) Nr. 1088.

Voll zentriert  Sehr schön

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